Datenlogger

Mehr Transparenz bei Transportschäden

Transportüberwachung mit Datenloggern: Der Karlsruher Sensorhersteller Aspion zeigt auf der Sensor+Test sein G-Log System, das eine differenzierte Sicht auf die Umstände während des Transports erlaubt.

Transparenz bei Transporten: Die neue Generation G-Log 2 visualisiert Schocks auf Millisekundenebene und protokolliert Klimabedingungen. © Aspion

Das System wird vor allem von Herstellern empfindlicher Maschinen und Geräten genutzt. Zentrales Element und diesjähriges Highlight ist der neue multifunktionale Datenlogger G-Log 2. Er liefert präzise Informationen zu Stößen, Temperatur und Feuchte während der oft wochenlangen multimodalen Transporte und kommuniziert drahtlos per NFC und BLE mit Software und Smartphone Apps.

„Die neue Generation unseres Datenloggers protokolliert Begebenheiten, die normalerweise im Verborgenen bleiben und liefert so belastbare Fakten für eine eventuelle Auseinandersetzung zwischen Versender, Transportunternehmen und Versicherern“, erläutert Martina Wöhr, Co-Geschäftsführerin von Aspion und ergänzt: „Unsere Kunden berichten, dass der Einsatz des Datenloggers auch zu einem bewussterem Umgang mit dem Frachtgut und damit zu einer Verringerung der Schadensereignisse führt.“

Sicherheit bei Stoßeinwirkung und Klimabedingungen
Der Versender legt die zulässigen Schwellenwerte für Beschleunigung, Temperatur und Feuchte individuell für seine Produkte fest. Werden sie unterwegs überschritten, zeichnet der Schocksensor Stöße in sechs Richtungen mit bis zu ± 24 g je Achse, höchste Schocks sogar bis auf Millisekundenebene, sowie Temperatur- und Feuchtigkeitswerte auf und speichert bis zu 950 Ereignisse.

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Jeder Sensor besitzt eine eindeutige ID. Mit der im Lieferumfang enthaltenen PC-Software G-Log Manager überwacht der Anwender seine im Umlauf befindlichen Sensoren, parametriert sie und liest sie aus. Der Austausch der Daten erfolgt kabellos über Near Field Communication (NFC) und Bluetooth Low Energy (BLE). Sehr nützlich ist die Möglichkeit, die Werte des Sensors an jedem beliebigen Ort auch per App über Smartphones auszulesen und per E-Mail an die Zentrale zu senden. So gibt es Klarheit über Vorkommnisse schon vor Erreichen des Zielortes.

Schockdetails in Millisekunden für Nachvollziehbarkeit
Der robuste und preisgünstige G-Log 2 Datenlogger ist langlebig und kann immer wieder verwendet werden. Die Batterie hält bis zu eineinhalb Jahren ab Aktivierung und ist leicht vom Anwender auszutauschen. Die Sensoren sind für alle Transportarten inklusive der Luftfracht einsatzfähig. „Das Besondere an unseren Sensoren ist die Stoßprotokollierung mit Aufschlüsselung auf Millisekundenebene für die höchsten Schocks, die im Schadensfall den genauen Verlauf wiedergeben“, so die Geschäftsführerin.

Der G-Log Manager bereitet die Sensordaten benutzerfreundlich auf. Die Reports enthalten alle wichtigen Fakten für den Versender, Transporteur, Kunden und Transportversicherer. Aber auch die Verpackungsdesigner profitieren von den Aufzeichnungen. Die optionale Software G-Log Premium erweitert den Leistungsumfang der Schocksensoren um eine Cloudübertragung, Standortinformationen sowie Netzwerkfunktionalitäten. Somit stehen die Sensordaten im globalisierten Warenverkehr allen Nutzern eines Firmennetzwerkes zur Verfügung. as

Halle 5, Stand 5-313

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