Spatenstich

Fraunhofer IZFP wird erweitert

Spatenstich in Saarbrücken: Das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP wird um eine Forschungs- und Entwicklungsumgebung für etwa 87 Mitarbeitende erweitert.

Spatenstich am Erweiterungsbau. © Becker und Bredel

Für den Erweiterungsbau des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP in Saarbrücken griff der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans höchstpersönlich zur Schaufel. Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Institutsleiter Prof. Dr. Randolf Hanke, dessen Stellvertretern und weiteren Ehrengästen – darunter das Fraunhofer-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Alexander Kurz sowie der ausführende Architekt Stefan Krüger – leitete er symbolisch die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Saarbrücker Forschungsinstituts ein: Bis voraussichtlich 2021 entsteht auf einer Gesamtfläche von 1.700 Quadratmetern eine Forschungs- und Entwicklungsumgebung für etwa 87 Mitarbeitende. Das Investitionsvolumen von rund 17 Millionen Euro tragen das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Land Saarland sowie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung.

Mit der Neubau- und Sanierungsmaßnahme zur baulichen Weiterentwicklung des Fraunhofer IZFP wird der Wandel des saarländischen Instituts zu einer Forschungseinrichtung für kognitive Sensorsysteme, die in Wertschöpfungsketten und Lebenszyklen von Materialien und Produkten zum Einsatz kommen, konsequent fortgesetzt.

„Moderne Forschungslabore, Kommunikationszonen und familienfreundliche Büro- und Arbeitsräume werden unseren Mitarbeitenden optimale Voraussetzungen bieten und Arbeitsbedingungen schaffen, die dem international herausragenden Rang unseres Instituts entsprechen“, erläutert Hanke.

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Kognitive Sensorsysteme – effiziente Prozesse
Das Fraunhofer IZFP ist ein international vernetztes Forschungs- und Entwicklungsinstitut im Bereich angewandter, industrienaher Forschung. Im Zentrum der Tätigkeiten steht die Entwicklung kognitiver Sensorsysteme für das zerstörungsfreie Monitoring industrieller Prozesse und Wertschöpfungsketten. Das Verständnis der technischen Prüf- und Sensorphysik wird am Institut durch Technologien und Konzepte aus der KI-Forschung ergänzt, anhand derer Sensorsysteme für die ZfP von morgen entwickelt werden. Neben reinen Produktionsprozessen stehen gleichrangig Prozesse aus Werkstoff- und Produktentwicklung, Wartung, Instandhaltung und Wiederverwertung von Werkstoffen im Fokus der FuE-Aktivitäten.

Aktuelle Forschungsthemen betreffen die Entwicklung von Sensoren, die imstande sind, fertigungsbedingte Mikrostrukturmuster zu erfassen und im Sinne eines individuellen Fingerabdrucks zu einer Art „Produkt-DANN“ zusammenzufassen. Diese digitalen Produktakten eröffnen zukünftig völlig neue Vorgehensweisen für die Optimierung der einzelnen Bereiche eines Material- und Produktkreislaufs. as

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