Sensoren

Multi-Time-of-Flight

Der Elektronik-Entwickler und Time-of-Flight-Spezialist Becom Systems hat eine Embedded-Multi-ToF-Lösung vorgestellt. Die Multi-ToF-Plattform für mehrere parallel arbeitende ToF-Sensoren mit einer zentralen Recheneinheit basiert auf dem Deep-Learning-fähigen Nvidia-Jetson-TX2-Modul mit Nvidia Pascal-GPU sowie Dual-Core Nvidia Denver 2 und Quad-Core ARM Cortex-A5 CPU.

Die Plattform eignet sich für Anwendungen in der Mensch-Maschine-Interaktion an Terminals, in der kollaborativen Roboter-Interaktion (Cobots) sowie im Automotive-Bereich und in der Hindernis-Erkennung für autonome Systeme.

Die Plattform ermöglicht es, bis zu vier verschiedene Sensoren zu integrieren und in unterschiedlichen Konstellationen – etwa 2D- und 3D-ToF-Sensoren – zu kombinieren. Prinzipiell lässt sich jegliche bildgebende Sensorik integrieren. Somit bietet die Plattform Integratoren, Software-Anbietern und Produkt-Entwicklern eine kompakte und flexibel einsetzbare Lösung, die sich typischerweise für Anwendungen in der Mensch-Maschine-Interaktion an Terminals, in der kollaborativen Roboter-Interaktion (Cobots) sowie im Automotive-Bereich und in der Hindernis-Erkennung für autonome Systeme eignet.

Der Einsatz vier unabhängiger Sensoren ist vor allem dann entscheidend, wenn eine Kamera durch ein Objekt oder eine Person verdeckt ist. Im Bereich der mobilen Robotik ergeben sich Anforderungen an ein Time-of-Flight-System, die sich mit einzelnen Industriekameras nur bedingt abdecken lassen. Zum einen der Wunsch, alles im Blick zu behalten – das bedeutet Öffnungswinkel von idealerweise 360 Grad – sowie die Kombination mit weiteren Informationen, etwa eine Sensor-Fusion der 3D-Daten mit Farbinformationen oder Infrarot-Bildern. Mit der neuen Multi-ToF-Plattform lassen sich diese Anforderungen abdecken. Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Hindernis-Erkennung, Sensor-Fusion, Personenerfassung sowie Fahrer-Überwachung und Gesten-Steuerung. pb

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