Quartalsmitteilung

Kuka rechnet mit schwierigem viertem Quartal

Kuka hat sein Ergebnis im dritten Quartal verbessert, bleibt aber bei der Prognose für das kommende Quartal vorsichtig.

„Die konjunkturellen Rahmenbedingungen bleiben weiterhin schwierig“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mohnen. © Kuka

Im dritten Quartal 2019 hat Kuka hat ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 35,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum lag das Ergebnis noch bei 26,4 Millionen Euro. Die EBIT-Margekonnte ebenso gesteigert werden von 3,1 Prozent im dritten Quartal des Vorjahres auf 4,3 Prozent im dritten Quartal 2019.

Diese positive Entwicklung führt der Automatisierungsspezialist auf Effizienzmaßnahmen zurück, die zu Jahresbeginn eingeleitet worden seien. „Wir haben mit einem Effizienzprogramm frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um Kuka in wirtschaftlich turbulenten Zeiten zu stabilisieren“, sagte der Vorstandsvorsitzender Peter Mohnen. „Dennoch bleiben die konjunkturellen Rahmenbedingungen weiterhin schwierig. Deshalb werden wir diesen Kurs auch konsequent weiterverfolgen.“

Die anhaltend schwache globale Konjunktur sowie handelspolitische Unsicherheiten führen dazu, dass sich Kunden mit Investitionen zurückhalten. Hinzu kommt die Restrukturierung eines Teilgeschäftsbereichs im Business Segment Robotics, der für automatisierte Fertigungslösungen wie Zellen und Sondermaschinen zuständig ist. Diese Entwicklungen werden voraussichtlich das EBIT ab dem vierten Quartal belasten. Daher hat Kuka die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 im September angepasst und erwartet nun einen Umsatz von rund 3,2 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge sollte inklusive aller Reorganisationsaufwendungen dennoch über dem Vorjahresniveau von 1,1 Prozent liegen, so dass Unternehmen.

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Rückgänge im Auftragseingang
Der Konzern verzeichnete im dritten Quartal 2019 Auftragseingängein Höhe von 624,8 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 16,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2018 (750,1 Millionen Euro). Vor allem in der Automobilindustrie und bei Electronics spürt Kuka diese Zurückhaltung. Davon betroffen sind vor allem die Business Segmente Systems, Robotics und China. Die Umsatzerlösesanken leicht um 2,1 Prozent auf 832,9 Millionen Euro. (2018: 851 Millionen Euro). as

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