Klebetechnik und Vakuumverguss

Atlas Copco will Scheugenpflug übernehmen

Der schwedische Industriekonzern Atlas Copco will Scheugenpflug mit Sitz in Neustadt an der Donau übernehmen. Das Unternehmen ist auf hochautomatisierte Systemlösungen in der Klebe- und Dosiertechnik sowie auf Dosieranlagen für den Vakuumverguss spezialisiert.

Atlas Copco holt sich mit Scheugenpflug neue Lösungen ins Haus, darunter das Vergießen von Elektronikbauteilen. Hier im Bild werden Regensensoren für die Automobilindustrie zum Schutz mit Gießharz versiegelt. © Atlas Copco

Scheugenpflug erzielte 2018 einen Umsatz von rund 80 Millionen Euro. Die Neustädter beschäftigen mehr als 600 Mitarbeiter und haben Niederlassungen in den USA sowie in China, Mexiko und Rumänien. Die Scheugenpflug-Produkte werden in zahlreichen Industriezweigen eingesetzt, darunter in der Automobilindustrie, der Medizintechnik sowie im allgemeinen Maschinen-, Geräte- und Anlagebau.

„Mit der Akquisition stärken wir unsere Position in der industriellen Dosiertechnik und können Lösungen für größere Kundenkreise anbieten als bisher“, erklärt Henrik Elmin, Präsident des Konzernbereichs Industrietechnik von Atlas Copco in Schweden. Umgekehrt böten sich für Scheugenpflug bessere Wachstumschancen, weil das Unternehmen auf das globale Vertriebs- und Servicenetzwerk von Atlas Copco zurückgreifen könne.

Scheugenpflug wird in die Division Industrielle Montagelösungen von Atlas Copco integriert. Rechtliche Eigentümerin wird die Atlas Copco Holding in Essen sein. Der Kaufpreis ist bezogen auf die Marktkapitalisierung des Konzerns nachrangig und wird nicht veröffentlicht. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt behördlicher Prüfung und soll im ersten Quartal 2020 abgeschlossen werden. as

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