Bedrunka+Hirth richtet Ausbildungszentrum ein

Unverwechselbar eingerichtet

Arbeitsplätze im Ausbildungszentrum. Bedrunka + Hirth hat das Ausbildungszentrum von Aurubis neu eingerichtet. Es entstand ein Konzept für 74 Werkbänke, Schweißbereiche und Lärmkabinen, Gruppenarbeitsarbeitsplätze sowie Schranksysteme um die Maschinen.

Aufgestellt In Reih und Glied: Insgesamt 74 Werkbänke wurden von B+H an Aurubis geliefert. © Bedrunka+Hirth

Die Firma Aurubis, Anbieter von Nichteisenmetallen und Kupfer, investiert am Stammsitz in Hamburg 18 Millionen Euro in ein neues Ausbildungszentrum. Rund 1.700 Quadratmeter Fläche galt es neu einzurichten. Die Wahl fiel auf den Betriebseinrichter Bedrunka + Hirth.

In Absprache mit Aurubis und mithilfe des 3D-Planungstools Google SketchUp plante Objektberater Michael Schmid die Einrichtung der Halle, wobei digitale Vernetzung, ein klar definiertes Sicherheitskonzept sowie größtmögliche Flexibilität als Prämissen vorgegeben waren. 74 Werkbänke wurden platziert, spezielle Räume wie Schweißbereich und Lärmkabine integriert, Gruppenarbeitsarbeitsplätze eingerichtet, mobile und stationäre Schranksysteme um die vorgesehenen CNC-Dreh- und Fräsmaschinen angeordnet.

Auch Feinheiten, wie Fronten von Schränken und Werkbänken im Aurubis-Design wurden realisiert. Zu den praktischen Details der gegenüberliegenden Werkbänke gehört, dass sie beidseitig zugängliche Energiekanäle mit 220-Volt-Steckdosen, 24-Volt-Laborbuchsen und Druckluft haben. Waagerecht auf den extra starken 40 Millimeter dicken Werkbankplatten wurden Lochwände aus Stahlblech mit innenliegender akustisch dämmender Einlage montiert, in die sich auch Inletts aus den Schubladen einhängen lassen. Diese Inletts wurden nach Aurubis-Vorgaben mit Werkzeugen bestückt.

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Die Schubladen der Werkbänke sind mit dem programmierbaren elektronischen Schließsystem Salto gesichert. Das Schließsystem gehört zu den spezifischen Anforderungen von Aurubis, nach denen dem jeweiligen Auszubildenden nur Zugriff auf definierte Schubladen, Werkzeuge oder Zubehör gewährt wird. An den Schlüssel für eine Maschine gelangt er nur mit dem Nachweis, dass er die erforderliche Schulung hatte. Entsprechende Informationen sind auf einer Transponderkarte (berührungslose Chip-Karte) gespeichert. So weiß auch das elektronische Warenausgabesystem TSM (Tool Server Modular), das Bedrunka + Hirth mit Touchscreen-Monitor und Software lieferte, ob jemand etwa den Grenzlehrdorn oder die 3-Punkt-Innenmessschraube entnehmen darf. Das System kontrolliert sogleich die ordnungsgemäße Rückgabe und die Zahl der Einsätze, die ein bestimmtes Messsystem oder CNC-Werkzeug bereits hinter sich hat.

„Das elektronische Warenausgabesystem von Bedrunka + Hirth war für uns besonders interessant“, sagt Aurubis-Ausbildungsleiter Nils Gerstenkorn. Dazu gehört nicht nur die weitreichende Vernetzung einzelner Bereiche, sondern auch die damit angestrebte Flexibilität, auf Veränderungen schnell reagieren zu können. Die große Zahl an fahrbaren Schubladenschränken, die von Bedrunka + Hirth in Schwerlastausführung mit Auszugssperre, Einzelverriegelung, Zentralverschluss und Soft-Close-Schließung geliefert wurden, dürfte dafür geradezu prädestiniert sein. Sie sind immer dort, wo sie gebraucht werden. as

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