Assistiertes Arbeiten

Forschungsprojekt zu VR- und AR-basierten Systemen

Den Einsatz digitaler, personalisierter Assistenzsysteme vorantreiben, das will das Verbundprojekt "PersonA", zu dem sich Universitäten, Forschungsinstitute und Firmen zusammengeschlossen haben.

Die Kemper GmbH interessiert sich besonders für den Einsatz personalisierter Assistenzsysteme im After-Sales-Bereich. © Kemper GmbH

Die teilnehmenden Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft erforschen den praktischen Einsatz personalisierter Assistenzsysteme wie VR- oder AR-Brillen. Ziel dabei ist die Entwicklung eines Privatsphäre-Management-Systems. Mittels sogenannter Wearables will Kemper digitale Mehrwerte zuerst im Service und später in der Produktion erschließen.

"Die Zukunft der Arbeit ist digital, daran gibt es für uns bei Kemper keinen Zweifel", sagt Björn Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung der beteiligten Kemper GmbH. "Um die Akzeptanz digitaler Assistenzsysteme in der Belegschaft zu steigern, müssen wir uns schon jetzt Gedanken über die praktische und rechtliche Ausgestaltung machen."

Praktischer Einsatz wissenschaftlich begleitet

Der Hersteller ist Teil des Projektkonsortiums aus Wissenschaft und Wirtschaft. Neben Kemper beteiligen sich die Uni Bochum, die Uni Bremen, das nextpractice-Institut für Komplexität und Wandel gGmbH sowie die mittelständischen Unternehmen Ubimax GmbH und WS System GmbH. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren erforschen die Projektteilnehmer den Einsatz digitaler, personalisierter Assistenzsysteme unter wissenschaftlicher Begleitung.

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Kemper ermittelt dabei in der Praxis, welche Art von persönlicher Assistenz in den Serviceprozessen eingesetzt werden kann. Im September ist das Projekt angelaufen. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der rechtskonformen Datenerhebung und -verarbeitung durch die Wearables sowie die Akzeptanz der Mitarbeiter durch eine selbstbestimmte Nutzung. Ziel des Verbundprojekts ist die Schaffung eines Privatsphäre-Management-Systems für personalisierte Assistenzsysteme.

 Produktion vernetzen, Service optimieren

Mit dem künftigen Einsatz digitaler Assistenzsysteme will Kemper die Effizienz im After-Sales-Service steigern und später Mehrwerte für seine Unternehmensprozesse erschließen. Serviceeinsätze könnten beispielsweise durch den Einsatz von AR-Brillen noch effizienter werden. Zudem will Kemper mithilfe der Systeme seine beiden Produktionsstandorte in Vreden und bei Prag besser vernetzen. 

Das Verbundprojekt PersonA ist Teil des Förderprogramms „Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial“ und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. dsc

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