Portfolio vervollständigt

Komplettes Programm mit Lithium-Ionen

Ab sofort sind auch die Elektrostapler von Linde im Traglastbereich von sechs bis acht Tonnen mit Lithium-Ionen-Batterie verfügbar. Damit stehen alle elektrischen Gegengewichtstapler und fast alle Lagertechnikgeräte mit Blei-Säure- oder Lithium-Ionen-Batterie zur Verfügung.

Ab sofort sind auch die größten Elektrostapler der Marke Linde im Traglastbereich von sechs bis acht Tonnen mit Lithium-Ionen-Batterie verfügbar. © Linde

Den Anfang machten vor vier Jahren die Niederhubwagen, seit 2017 gibt es für fast alle elektrisch angetriebenen Linde-Baureihen bis fünf Tonnen Tragfähigkeit die optionale Ausstattungsvariante einer Lithium-Ionen-Batterie. Nun schließt Linde Material Handling die letzten Lücken im Produktprogramm, darunter Elektro-Gegengewichtstapler, die Lastgewichte bis acht Tonnen heben.

„Nur wenige Hersteller bieten überhaupt Elektrostapler in dieser Traglastklasse an“, betont Björn Walter, Produktmanager Gegengewichtstapler bei Linde Material Handling. „Deshalb sind wir stolz, jetzt auch für diese hochbelastbaren Geräte eine Komplettlösung aus Lithium-Ionen-Batterie und Ladegerät anbieten zu können. Denn gerade hier machen sich die Vorteile der Technologie wie längere Einsatzverfügbarkeit und wegfallender Batteriewechsel sowie positive Effekte wie höhere Fahrgeschwindigkeit und positives Temperaturverhalten besonders bemerkbar.“

Alle Modelle der Baureihe lassen sich mit einer 90-Volt-Lithium-Ionen-Batterie ausstatten, die eine Kapazität von knapp 120 Kilowattstunden hat. Passend dazu werden Ladegeräte mit neun, 17 und Kilowatt angeboten – je nachdem, wie schnell das (Zwischen-)Laden der Batterie im Einsatz zu erfolgen hat. Dank Lithium-Ionen-Batterie beschleunigen die wartungsfreien Drehstrom-Antriebsmotoren den Stapler mit und ohne Last auf 20 Kilometer pro Stunde Fahrgeschwindigkeit – ein Plus im Vergleich zu den entsprechenden Blei-Säure-Modellen.

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Hinzu kommt die Robustheit der schwergewichtigen Stapler mit Lithium-Ionen-Batterie – nicht zuletzt in Bezug auf herrschende Umgebungstemperaturen. Die 90-Volt-Geräte arbeiten sowohl in frostigen Umgebungen als auch im industriellen Umfeld mit hohen thermischen Belastungen. Dabei heizen sich die Lithium-Ionen-Batterien, anders als ihre Pendants mit Blei-Säure, nicht auf und machen die sonst üblichen, mitunter stundenlangen Pausen zur Abkühlung der Batterie obsolet.

Und noch ein weiterer Vorteil der Lithium-Ionen-Technik tritt bei den großen Tonnagen von sechs bis acht Tonnen besonders hervor: der wegfallende Batteriewechsel. „Eine Blei-Säure-Batterie in dieser Größenordnung wiegt ungefähr drei Tonnen und muss zum Beispiel mithilfe eines Staplers gewechselt werden“, so Walter. „Das kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern birgt auch zahlreiche Gefahren, beispielsweise, dass sich ein Mitarbeiter verletzt oder es zu Beschädigungen an Batterie oder Fahrzeug kommt.“

Weniger Emissionen, mehr Nachhaltigkeit
Zudem leisten Lithium-Ionen-Geräte einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Denn sie erzeugen weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu Staplern mit Blei-Säure-Batterie und Dieselantrieb. Wie viel, lässt sich mithilfe des Li-Ion-Kalkulators von Linde für jeden Einsatzfall genau berechnen. Und auch bei den übrigen Emissionen schneidet die Lithium-Ionen-Batterie besser ab: Während des Ladevorgangs entstehen keine schädlichen Batteriegase, die abgesaugt werden müssten. as

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