Meinung

Drei Fragen an... Dietmar Weik

Motek 2019. Tox Pressotechnik ist für seine Clinch-Technologie bekannt. Nun bietet das Unternehmen auch Systeme für Halbhohlstanzniete an. Was es damit auf sich hat und was Tox außerdem noch auf der Motek präsentieren wird, erklärt Geschäftsführer Dietmar Weik.

Dietmar Weik, Geschäftsführer bei Tox Pressotechnik. © Tox Pressotechnik

Tox Pressotechnik ist nun auch im Bereich Halbhohlstanzniete tätig. Was heißt das genau?
Als Systemlieferant für die Clinch-Technologie haben wir uns einen guten Namen gemacht. Unsere Kunden setzen aber auch zunehmend Halbhohlstanzniete zum Fügen ein. Dem haben wir Rechnung getragen und bieten nun neben Systemen zur prozesssicheren Verarbeitung von Vollstanznieten, Clinchnieten oder Funktionselementen auch Systeme für Halbhohlstanzniete an. Unsere Systeme sind „offen“ konzipiert und können verschiedene Elemente auch von unterschiedlichen Herstellern applizieren. Mit der Multi-Technologie-Steuerung und dem Tox-Baukastensystem sind die Anlagen flexibel einsetzbar. So kann schnell die Anwendung gewechselt werden – beispielsweise vom Nieten zur Verarbeitung von Funktionselementen – und dabei konfigurieren sich die Systeme automatisch. Das intelligente ZVK-Modul wertet Daten und Sensoren aus und stellt dem Anwender alle relevanten Informationen zur Verfügung.

Welche Schwerpunkte setzen Sie auf der Motek?
Wir setzen den Fokus auf elektromechanische Antriebe und unsere Technologie-Kompetenz. Mit dem Tox-Electricdrive bieten wir komplette Leistungspakete für die präzise Kraft-Erzeugung und Regelung von zwei bis 1.000 Kilonewton. Mit integrierter Sensorik, Prozessüberwachung und Software sind sie präzise regelbar, sehr einfach zu programmieren, besonders automatisierungsfähig sowie energieeffizient und insgesamt sehr wirtschaftlich. Die Vielfalt an Fügetechnologien zeigen wir an Hand unseres Technologie-Exponats. Dort werden die Fügeverfahren in Kombination mit Automatisierungstechnik für den Besucher erleb- und greifbar.

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Sie haben eine große Bandbreite an Kunden in der Industrie. Welche Themen sind bei Ihren Kunden im Augenblick besonders relevant und was bedeutet das für Tox Pressotechnik?
Viele unserer Kunden beschäftigen sich aktuell mit der Elektromobilität. Diese Entwicklung bietet uns große Chancen, denn das hohe Gewicht der Batterien verstärkt den Trend zum Leichtbau. Mit Technologien wie Clinchen, Halbhohlstanznieten und Einpressen von Funktionselementen bieten wir unseren Kunden dazu eine Vielfalt an Lösungen. Darüber hinaus werden zukünftig mehr Verbindungen zur Übertragung hoher elektrischer Leistungen benötigt. Hier kommen die Vorteile des Tox-eClinchens, wie die überragende elektrische Leitfähigkeit, die Robustheit und die Prozesssicherheit, zum Tragen.

Halle 4, Stand 4215

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