Beim Transport hilft die Schwerkraft

Action beim Hängetransport

Die Schweizer Ferag hat das im vergangenen Jahr vorgestellte Skyfall-System weiter ausgebaut und mit zusätzlichen Innovationen aufgewertet. Neu ist vor allem der SkySorter.

Fördern, Stauen und Sortieren: Ferag hat das Skyfall-System…

Mit dieser Erweiterung lässt sich Transportgut auf engem Raum nicht nur fördern, sondern auch gezielt stauen, vereinzeln und neu zuordnen. Gleichzeitig hat das Unternehmen das Maximalgewicht für das Transportgut auf 30 Kilogramm erhöht. Die damit ausgestatteten Anlagen sind für Lager- und Distributionslogistik sowie für industrielle Anwendungen konzipiert.

Das breite Einsatzspektrum reicht bis 30 Kilogramm Traglast pro Carrier.

Mit dem speziell für Kunden aus E-Commerce, Versandhandel und Kontraktlogistik entwickelten SkySorter bietet das flurfreie Schwerkraftfördersystem aus dem Zürcher Oberland zusätzliche Möglichkeiten bei Aufgaben wie Stauen, Kommissionieren und Sortieren. Auch das jetzt auf 30 Kilogramm erhöhte Gewicht für das zu befördernde Transportgut kommt dem Einsatz der Skyfall-Technologie in Warenverteilzentren und Verpackungsstationen entgegen. Dank Über-Kopf-Bauweise und ausgesprochener Modularität lässt sich das System der Schweizer in nahezu jede Umgebung integrieren, selbst in bereits bestehende Logistikimmobilien mit knapp bemessenen Platzverhältnissen. Zugleich spielt das Skyfall-System dabei einen maßgeblichen Vorteil aus: Am Boden bleibt in jedem Fall ausreichend Fläche für Arbeitsstationen und Verkehrsflächen frei.

Variable Aufnahmeadapter ermöglichen den Transport…

Den Begriff „Skyfall“ hat Ferag aus gutem Grund gewählt. Analogien zu dem gleichnamigen James Bond-Thriller, bei dem der Titelheld vom Dach eines fahrenden Zuges ins Bodenlose stürzt, dann aber frisch und munter wieder auftaucht, sind eher zufällig. Doch auch das dreidimensionale Fördersystem der Schweizer bietet jede Menge Action. So erzielen die einzelnen Carrier problemlos Durchschnittsgeschwindigkeiten von einem Meter pro Sekunde. Die dabei an den Tag gelegte Dynamik, mit der die Skyfall-Technik bis zu 23.000 Waren pro Stunde befördert, gestaltet sich energiesparend. Denn die von Ferag entwickelte Technologie, nutzt in intelligenter Weise die Schwerkraft und bewegt sich in Freifallstrecken ohne jeden Antrieb.

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…von unterschiedlichen Produkten und Werkstücken.

Bei Produkten, die über längere Distanzen ohne Gefälle transportiert werden, setzen die Schweizer ebenfalls den neu entwickelten Umlaufförderer ein. Dank enger Kurvenradien und gezieltem An- und Abdocken der Carrier über Ein- und Auslaufweichen erlaubt dieser eine möglichst kurze Streckenführung. Mit nur einem Antrieb auf 80 Metern Förderstrecke fällt auch hier der Energieverbrauch niedrig aus. Trotz hoher Anlagenleistung halten sich so die Betriebs- und Unterhaltskosten des hocheffizienten Fördersystems in Grenzen.

Neben Lager und Distributionslogistik stellt sich Ferag den Einsatz von Skyfall in vielfältigen industriellen Anwendungen vor. Das Spektrum reicht vom einfachen Materialfluss zwischen zwei Punkten über das Verbinden oder Entkoppeln von Produktions- und Montageschritten bis zu integrierten Prozessen wie Wiegen, Qualitätskontrolle, Etikettieren und Verpacken. Eine der größten Stärken von Skyfall liegt im Puffern und Zwischenlagern. Ob Nahrungsmittelpäckchen, Dosen, Kartuschen, Flaschen, Flakons, Kleidungsstücke oder Gegenstände, die sich in Taschen stecken lassen – das zu transportierende Produkt oder Werkstück ist in jedem Fall zweitrangig. Denn die Adapter für die Shuttles lassen sich individuell konfigurieren und an die jeweilige Anwendung anpassen. bw

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