Kollaborativer Roboter

Intelligent und preisgekrönt

Der noch junge Cobot-Hersteller Yuanda hat einen kollaborativen Industrieroboter entwickelt, der dank vollintegrierter Sensorik fühlen, sehen und denken kann, und wurde damit mit dem handling award 2019 ausgezeichnet.

Der Yuanda-Roboter ist einfach zu bedienen. Mithilfe vordefinierter Befehle können Programmbausteine per Drag & Drop zusammengestellt werden. © Yuanda

Yuanda Robotics mit Sitz in Hannover wurde im Februar 2017 von deutschen Ingenieuren und der Shenyang Yuanda Aluminium Industry Group gegründet. Aktuell hat das Unternehmen knapp 50 Mitarbeiter und im Portfolio ist ein kollaborativer Roboter mit sieben Kilogramm Traglast und einer Reichweite von einem Meter. Ab Mitte 2020 sollen weitere Roboter das Portfolio ergänzen.

Der kollaborative Roboter von Yuanda wurde in Deutschland von einem internationalen Team entwickelt, er erfüllt alle Anforderungen an die Mensch-Roboter-Zusammenarbeit nach DIN ISO 10218 und 13849. Der Hersteller verspricht ein überdurchschnittlich ausgestattetes System aus Sensorik, Funktionalität und Sicherheit. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus zertifizierter Sicherheit nach PL d Cat. 3, vollintegrierter Drehmomentsensorik, vollintegrierter Vision inklusive Auswerteeinheit, künstlicher Intelligenz, vorhandenen End-of-Arm-Schnittstellen, Vorlagen-basierten Lösungen und skalierbarer Hard- und Software.

Die Sensorik sorgt für die sichere Interaktion mit Menschen und für die feinfühlige Handhabung von Objekten. Intelligente Lernsysteme steuern automatisierte Prozesse bei branchenübergreifendem Einsatz. Dank des integrierten Kamerasystems kann der Roboter Objekte visu­ell wahrnehmen und klassifizieren sowie die Produktqualität bewerten, Prozessänderungen erkennen und darauf intelligent reagieren. Hard- und Software-Schnittstellen sind intuitiv und für jeden Benutzer zugänglich. Mit der grafischen Programmierschnittstelle lassen sich Anwendungen miSpt minimalem Aufwand direkt aufdem Desktop-Computer oder Tablet konfigurieren und aus­führen. Mithilfe vordefinierter Befehle können Programmbausteine per Drag & Drop zusammengestellt werden. Durch Handführen oder Fernsteuern des Roboterarms lassen sich die gewünschten Aktionen schnell parametrisieren. Anschließend kann die Anwendung mit einem digitalen Zwilling visuell getestet und in der realen Umgebung ausgeführt und in Echtzeit überwacht werden. Zur schnellen Konfiguration universeller Aufgaben stehen gebrauchsfertige Programm-Templates bereit. Alternativ kann man eigene Vorlagen erstellen und diese bei ähnlichen Anwendungen wiederverwenden.

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Aufgrund seines skalierbaren Designs ist der Roboter auf unterschiedliche Anforderungen anpassbar. Hinzu kommt ein Bedieninterface, das die technologische Komplexität zugänglich macht. Sämtliche Robotikfunktionalität, die man von einem intelligenten System erwartet sowie die Funktionalität zur physischen und visuellen Umweltinteraktion, sollen einfach bedien- und beherrschbar werden. Eine wesentliche Eigenschaft, um die kollaborative Robotik auch für klein- und mittelständische Unternehmen zugänglich und wirtschaftlich zu gestalten. as

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