Intralogistik

Viele Palettentypen, ein Hochregallager

Die Planung von Hochregallagern ist eine logistische Herausforderung. Vor allem, wenn unterschiedliche Palettentypen in großer Höhe und mit hoher Tragfähigkeit eingelagert werden sollen. CTkv– als Investor von RIA-Polymers– und Schöler Fördertechnik haben diese Aufgabe erfolgreich umgesetzt.

Für den neu errichteten Standort in Zimmern ob Rottweil lieferte Schöler unter anderem eine Hochregalanlage. © Schöler

Am neu errichteten Standort in Zimmern ob Rottweil lieferte Logistikexperte Schöler eine Hochregalanlage, eine Bühne zum Kommissionieren und Bearbeiten der Paletten sowie die passenden Schmalgangfahrzeuge inklusive Lagernavigation.

Das Unternehmen RIA-Polymers ist spezialisiert auf die Herstellung von kunden- und anwendungsspezifischen Spezialkunststoffen und zählt zu den führenden Compoundeuren für technische Thermoplaste und Hochleistungskunststoffe. Produziert wird für sämtliche Industriebereiche wie Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Sanitärindustrie oder Elektroindustrie.

Das neue Gebäude, das in Zimmern ob Rottweil errichtet wurde, dient zum einen als Produktionshalle mit Warenein- und -ausgang und zum anderen als Hochregallager für Rohstoffe und fertige Produkte. „Die Herausforderung beim Bau bestand darin, eine Lagerlösung zu finden, in der die verschiedenen Paletten und Gebinde sicher zu handeln und einzulagern sind“, sagt Timo Schuler, Geschäftsführer von RIA-Polymers. Darüber hinaus galt es, Platz für möglichst viele Paletten zu schaffen.

Hohe Resttragfähigkeit bis zur obersten Ablage
Die Schöler Fördertechnik hat das mit einer dreigassigen Schmalregalanlage mit einer Höhe von 12 Metern, einer Länge von 100 Metern und einer Breite von 15 Metern realisiert. 4.000 Lagerplätze konnten so geschaffen werden. An die Regalanlage ist außerdem eine 200 Quadratmeter große Kommissionierbühne angeschlossen. Die im Erdgeschoss angelieferten Waren werden im Anschluss auf der Bühne im ersten Obergeschoss palettenweise bearbeitet.

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Eingesetzt werden im Lager zwei Magaziner EK 1500. Der Vorteil dieses Hochhubkommissionierers: Die Kabine fährt mit der Gabel nach oben, der Fahrer kann präziser arbeiten und hat einen besseren Überblick. „Die Besonderheit bei diesem Projekt war, die vielen verschiedenen Palettentypen ins Hochregallager zu integrieren und die sehr hohe Resttragfähigkeit von 1.375 Kilogramm bis zur obersten Ablage zu realisieren“, erklärt Erik Langner, Projektmanager System Solutions bei Schöler Fördertechnik. Möglich machen das verschiedene Verstrebungen im Bereich des Haupthubs sowie ein im oberen Bereich angebrachter Zusatzhub. Durch diese Befestigungspunkte kann mehr Gewicht stabil in hohe Hubhöhen befördert werden. as

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