Logistikumbau

SKF macht sich fit für 4.0

Mit einer Investitionssumme von knapp sieben Millionen Euro hat SKF die Logistikstrukturen in Schweinfurt auf den neuesten Stand gebracht. Nach zweijähriger Umbau- und Anlaufphase wurde das System nun offiziell in Betrieb genommen.

Mit der neuen Anlage sind mehr als 2.000 Kommissionierpositionen pro Tag möglich. © SKF

„Der technologische Wandel entlang der gesamten Wertschöpfungskette und selbstverständlich auch in der Logistik ist ein notwendiger Schritt, um die Zukunftsfähigkeit zu sichern“, sagte Kent Viitanen in seinem Grußwort zur offiziellen Inbetriebnahme. Der Aufsichtsratsvorsitzende von SKF und President Bearing Operations im Konzernmanagement machte in seinen Ausführungen den hohen Stellenwert deutlich, den das Unternehmen der Logistik zuweist.

Förderbänder transportieren die Waren. Materialfluss und Sequenzierungslogik werden in Echtzeit visualisiert. © SKF

Die gesamte Anlage ist speziell auf das Schweinfurter Warenspektrum und die besonderen Erfordernisse zugeschnitten. Im Zentrum kommen digital gesteuerte, fahrerlose Transportsysteme zum Einsatz, die über eine automatisierte und dynamische Fördertechnik die Artikel aus der Regalzone direkt zum Kommissionierplatz bringen und das Prinzip „Ware zum Mann“ erst möglich machen.

Der Umbau erfolgte im laufenden Betrieb unter hoher Auslastung und verlangte den Mitarbeiterinnern und Mitarbeitern enorm viel ab. „Aber die Operation am offenen Herzen ist durch den enormen Einsatz aller geglückt“, so Frank Scharm, Chef der deutschen SKF-Logistikeinheit. „Zusätzlich hilft sie dabei, die Unfallgefahr für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verringern und die Effizienz deutlich zu verbessern.“ Im Schweinfurter Logistikbereich arbeiten rund 175 Menschen, davon etwa 120 im operativen Bereich. Sie bewegen täglich rund 350 Tonnen Ware und bearbeiten 2.400 Aufträge. as

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