Intralogistik

Mehr Platz für Wäsche bei Mireille

Dematic automatisiert das Lager des Wäschespezialisten Mireille mit einem Autostore-System.

Dematic automatisiert das Lager des Wäschespezialisten Mireille NV mit einem Autostore-System. © Dematic

Im belgischen Industriepark Heusden-Zolder lagert das Unternehmen künftig in der lediglich 186 Quadratmeter großen Anlage persönliche Schutzausrüstung wie Arbeitskleidung, Schuhe und Handschuhe für kleine und mittlere Firmen. Das kompakte Ware-zu-Person Stückgut-Kommissioniersystem umfasst dafür 8.000 Behälter, die auf 16 Etagen in einem vordefinierten Raster gestapelt sind.

Zudem fahren auf diesem Raster, einer selbsttragenden Aluminiumstruktur, Roboter, die automatisch auf die betreffenden Behälter zugreifen und diese zu den Kommissionierstationen bringen. Etwa 80 Prozent aller eingehenden Bestellungen deckt der Wäschespezialist in Zukunft mit den im Autostore-System gelagerten Artikeln ab. Die Inbetriebnahme ist für Ende des Jahres geplant.

„Die Autostore-Anlage von Dematic benötigt lediglich die Hälfte der Fläche konkurrierender Systeme auf dem Markt und greift bei Bestelleingang automatisiert auf die Auftragsbehälter zu. Dadurch wickeln wir Aufträge deutlich effizienter ab als zuvor“, sagt Koen Vandevenne, Financial Director bei Mireille. Um dem wachsenden Geschäft im E-Commerce gerecht zu werden, ersetzt Autostoredas vorherige 400 Quadratmeter große Lager von Mireille.

Die Zusammenstellung der Aufträge übernehmen Roboter. Diese transportieren die Artikelbehälter automatisch zu einer der zwei Kommissionierstationen, an denen Mitarbeiter sie für den Versand vorbereiten. Zuvor musste das Personal für jede Bestellung lange Strecken zurücklegen, um die einzelnen Artikel zu kommissionieren. „Mit derselben Anzahl an Mitarbeitern können wir dank Autostoremehr Aufträge in kürzerer Zeit abwickeln“, sagt Vandevenne.

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Zu Beginn nutzt Mireille 5.000 der insgesamt 8.000 Behälter. So stehen weitere Speicherkapazitäten direkt zur Verfügung. Das Volumen kann anschließend bei laufendem Betrieb verdoppelt werden. „Durch die Skalierbarkeit bietet das System somit genügend Spielraum für die weitere Expansion“, sagt Vandevenne. Eine Lagerverwaltungssoftware steuert Autostore. Diese ist über eine Schnittstelle an das bestehende Enterprise-Resource-Planning (ERP)-System von Mireille angeschlossen. Dadurch sind ein automatischer Datenaustausch und ein reibungsloser Betrieb sichergestellt.

Mithilfe von Autostore profitiert der Wäschespezialist neben einer Effizienzsteigerung auch von einem gesenkten Platzbedarf. Auf der gewonnenen Fläche lagert Mireille auf Paletten nun die Schnelldreher. Diese werden nach wie vor manuell gepickt. Des Weiteren nutzt das Unternehmen die Räumlichkeiten des alten Lagers für zusätzliche Wäscheservices. as

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