Virtual Reality

Arbeitsplatz-Planung mit VR verbessert die Ergonomie

Unitechnik plant Arbeitsplätze mittels Virtual Reality. Das macht die Planung anschaulicher und steigert die Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Ziel ist es, die Schnittstelle zwischen Mensch und Technik schon im Planungsprozess zu vernetzen.

Unitechnik macht Arbeitsplätze virtuell erlebbar – und das schon in der Planungsphase. © Unitechnik

Nach der Planung von Fördertechnik, Lagersystemen und der Kommissioniersystematik ist die Konzeption der Arbeitsplätze als nächster Schritt sinnvoll. Speziell im Hinblick auf die ergonomischen Bedürfnisse des späteren Nutzers bringt eine frühe Planung der Abläufe an den Kommissionier- und Packplätzen einen hohen Mehrwert. Sind Quell- und Zielbehälter ungünstig angeordnet, belastet das den Bediener tagtäglich. Die Folge sind Produktivitätsausfälle, Unzufriedenheit und wenig effiziente Prozesse. Daher stellt die detaillierte Planung der Arbeitsplätze einen wichtigen Aspekt der Planungsphase dar.

Arbeitsplätze im VR-Modell
Basis für das spätere Modell eines virtuellen Arbeitsplatzes ist die 3D-CAD-Zeichnung des Logistikzentrums. Darin finden sich unter anderem die genauen Abmessungen von Gebäude, Lager, Fördertechnik und den sonstigen Gewerken wieder. Diese statische 3D-Datei wird anschließend in einem Animationsprogramm nachbearbeitet und dann an eine Game Engine übertragen. Dabei handelt es sich um eine Software, mit der es möglich ist, Bewegungen und Interaktionen zu programmieren.

Wie man es von modernen Computerspielen kennt, steuert der Nutzer das Geschehen über die Controller, die er in den Händen hält. Mittels VR-Brille erleben die späteren Arbeitsplatznutzer ihre Tätigkeit sehr realitätsnah. Artikel können aus einem Behälter entnommen und in ein Auftragsgebinde gelegt werden. Ist der Auftrag fertig kommissioniert, wird er auf die Fördertechnik abgeschoben. Der Kommissionierer nimmt sich einen neuen Leerbehälter und bearbeitet den nächsten Auftrag. Die Benutzer bekommen via VR ein Gefühl für Bewegungsabläufe und Greifhöhen. Änderungswünsche der Mitarbeiter können direkt im VR-Modell umgesetzt und ausprobiert werden. Selbst Rückwirkungen auf das Fördertechnik-Layout lassen sich im virtuellen Raum schnell umsetzen. Im Idealfall steigert dieses Vorgehen die Ergonomie der Arbeitsplätze und die Motivation der Mitarbeiter.

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Seit Kurzem übernimmt Unitechnik als Generalunternehmer auch vollständige Planungsprojekte. Welche Vorteile sich daraus für Kunden ergeben, erklärt Michael Huhn, Vertriebsleiter und Prokurist: „Der größte Mehrwert für die Kunden ist der Wegfall der Schnittstelle zwischen Planung und Realisierung. Wir übernehmen die volle Verantwortung – von der Planung des Konzepts über die Implementierung und das Programmieren der Softwaresysteme bis hin zur Inbetriebnahme der Anlage. Während des gesamten Prozesses hat der Kunde einen dedizierten verantwortlichen Ansprechpartner, der alle Anforderungen genau kennt und den Überblick über die Fortschritte des Projekts behält.“ as

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