Forschungsprojekt 5G-Tango abgeschlossen

Virtualisierung durch Software bringt 5G voran

Weidmüller hat sich am von der Europäischen Union geförderten Projekt 5G-Tango beteiligt. Nun sollen die gewonnen Erkenntnisse in die Fertigung überführt werden.

Daniel Behnke (li.) und Dr. Patrick-Benjamin Bök (re.) zeigen im IoT-Testbed bei Weidmüller die Ergebnisse des Projekts 5G-TANGO. © Weidmüller

5G hat das Potenzial, die Produktion in Deutschland einen großen Schritt voranzubringen. Bevor die Technologie flächendeckend eingeführt werden kann, müssen die Technologien und Schnittstellen erprobt und zur Anwendungsreife gebracht werden. Genau dies war die Aufgabe des nun offiziell abgeschlossenen und von der Europäischen Union geförderten Projekts „5G-Tango“.

Seit Juni 2017 engagiert sich Weidmüller neben internationalen Kooperationspartnern wie Atos, Huawei, Telefónica und Nokia als Anwendungspartner mit dem Ziel, Kommunikationsnetzdienste in Software zu überführen, welches eine schnellere und flexiblere Inbetriebnahme von Maschinen in unserer Fertigung ermöglicht. „In der Virtualisierung bisheriger Hardware-Kommunikationskomponenten durch Software steckt für Weidmüller und die Industrie insgesamt eine große Chance“, erläutert Dr. Patrick-Benjamin Bök, Vice President Global Digitalization/Corporate Factory IT & Technologies.

Virtualisierung durch Software
Das 5G-Tango-Projekt wurde aufgrund des Coronavirus mit 33 Teilnehmern aus ganz Europa in einem eintägigen Online-Meeting abgeschlossen. „Dank der guten Organisation und der Disziplin aller Teilnehmer konnten die Vorträge erfolgreich gehalten und passend über die Ergebnisse diskutiert werden“, beschreibt Daniel Behnke, Senior Smart Factory Digitalization Engineer bei Weidmüller, das ungewöhnliche Verfahren.

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Die Ergebnisse stellten die Teilnehmer internationalen Fachgutachtern und dem Project Officer der Europäischen Kommission vor. Die Projektbeteiligten überzeugten die Gutachter davon, dass in den Netzen der Zukunft die Virtualisierung durch Software der entscheidende Faktor sein wird. „Die Gutachter waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden und es gab viel Lob für die Konsortialpartner zum erfolgreichen Projekt. Besonders hoben die Gutachter die Vorbereitung realistischer Demonstratoren in den Bereichen Fertigung, Kommunikationssuite und Augmented Reality hervor“, verdeutlicht Behnke.

Unterstützung von Augmented Reality Anwendungen in der Produktion
Weidmüller verfolgt die Ergebnisse in seiner Fertigung weiter, indem weitere Maschinen in der Innovation Area in der Niemeierstraße in Detmold testweise angebunden werden. Insbesondere bei der Anwendung von Augmented Reality sind die neuen Erkenntnisse hilfreich, da Virtualisierung verwendet werden kann, um HoloLens-Applikationen zu ermöglichen. as

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