Intelligente Datenverarbeitung

Harting beschleunigt E-Mobility

Harting hat zusammen mit Rinspeed, Kuka, innogy, SAP und MHP intelligente Connectivity mit Lösungspaketen für Cloud, Edge und IIoT vorgestellt.

Um auch selbstständig die Batterie wieder aufzuladen, zeigt Harting mit Kuka robotergesteuertes Laden. © Harting

Gemeinsam mit den Partnern Rinspeed, Kuka, innogy, SAP und MHP hat Harting auf der Hannover Messe unterschiedliche Lösungen im Umfeld des Ökosystems „Infrastruktur Elektromobilität“ vorgestellt. So war auch in diesem Jahr der Schweizer Autovisionär Frank M. Rinderknecht mit seiner neuesten Fahrzeugstudie, dem „microSNAP“ vertreten. Das Ökosystem „Infrastruktur Elektromobilität“ benötigt intelligente Datenverarbeitungen und Analysesysteme, um die gewünschten Services auch anbieten zu können. Hierzu gehören unter anderem Informationen, welche nächste Ladesäule hinsichtlich Batteriestatus am besten geeignet ist oder welcher Energieversorger gerade den günstigsten Tarif hat.

Auch Ladesysteme, die quasi autonom ein Fahrzeug betanken, benötigen Daten aus den unterschiedlichen Systemen. Ladeinfrastrukturlösungen, wie der Typ2-Steckverbinder für die AC-Ladung oder der Combo für die schnelle DC-Ladung, sind für solche Systeme bereits angepasst. Harting hat nun gezeigt, wie automatisches Laden funktioniert.

Der Ladeassistent des Augsburger Automatisierungsspezialisten Kuka, der aus einem Forschungsprojekt mit Volkswagen entstanden ist, führt die Harting-Ladestecker in die Fahrzeugsteckdose ein und beendet den Ladevorgang, sobald die Batterie des Antriebs den nötigen Stand erreicht hat. Er kann so in der privaten Garage komfortabel und eigenständig dazu beitragen, dass das Fahrzeug jederzeit nutzbar ist. Die geplante Portfolioerweiterung der Ladeassistenten für den professionellen Einsatz, wie in Fuhrparks oder auch Parkgaragen, sind in Verbindung mit autonomen Fahrzeugen ein weiterer Baustein für dieMobilität der Zukunft.

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Der Harting Edge Computer Mica ist hier auch ganz nah an der Applikation im Einsatz, um das Lademanagement zu betreiben oder auch die Abrechnungssysteme mit sicherer Kommunikation abzusichern.

Logistische Herausforderungen im urbanen Raum
Die digitalen Dienste für den „microSNAP“ werden von einem Co-Innovationsteam koordiniert: MHP konzentriert sich auf das Mobilitäts-Ökosystem für automatisierte intermodale Transportlösungen, während SAP eine Software-Plattform einsetzt, die durch Datenanalysen, maschinelles Lernen und IoT die Mobilität und das Transportwesen optimieren. Durch die Kombination aus modularen autonomen elektrischen Fahrzeugen, einer automatisierten Ladeinfrastruktur, integrierten Daten, industrieller Intelligenz und einer passenden Softwarelösung lassen sich die zukünftigen logistischen Herausforderungen im urbanen Raum gemeinsam meistern.

Ebenfalls als Partnerunternehmen ist innogy mit an Bord. Als international aufgestellter Technologieanbieter bietet die innogy eMobility Solutions eMobility Hardware- und Softwareprodukte sowie darauf abgestimmte Services. Die neue Generation der 22-Kilowatt-Ladestationen von innogy ist intuitiv zu bedienen,vernetzt sowie sicher und verlässlich. Einfache, gut verständliche Steuerungselemente und die gut sichtbare LED-Statusanzeige machen es den Nutzern leicht. Alle drei Varianten bieten digitale Services und können darüber administriert und gewartet werden. Die Ladestationen sind für jede Wettersituation ausgelegt und verfügen über einen hohen Diebstahlschutz. as

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