Pilotprojekt von Currax und Siemens

Box schickt Motordaten zur Analyse in die Cloud

Antriebsspezialist Currax und Siemens haben ein Pilotprojekt zu Simotics Connect 400 gestartet. Das Konnektivitätsmodul ermöglicht, Betriebsdaten zukünftig direkt an eine cloudbasierte App weiterzugeben und verspricht erhöhte Effizienz und verlängerte Lebensdauer der Komponenten.

Simotics Connect enthält alle erforderlichen Sensoren für die Erfassung von Daten zu Motorvibrationen oder der Temperatur, ein WLAN-Kommunikationsmodul sowie eine Batterie für den autarken Betrieb. © Siemens

Mit dem Projekt wollen Currax und Siemens einen weiteren Schritt in Richtung Umstellung moderner Produktionsanlagen auf Industrie 4.0 gehen. In der Pilotphase testet der Antriebsspezialist die Funktion der Box mit ausgesuchten Einzelkunden. So werden die besten Erfahrungswerte generiert. Alle Motorbetriebsdaten werden ohne bauliche Veränderung per WLAN direkt an eine Webanwendung gesendet. Durch die regelmäßige Datenanalyse können sich Anlagenbetreiber effizient und schnell einen Überblick über die Betriebszustände ihrer Antriebssysteme verschaffen und ihren Service bedarfsgerecht planen.

Bisher war der Erwerb der Connection Box nur bei Siemens 1LE5 Motoren möglich. Zukünftig soll sie auch mit Motoren bis Baugröße 100 geliefert werden können. Sie wird dann vormontiert und kann direkt in Betrieb genommen werden. „Zusammen mit unserer App, die wir voraussichtlich dieses Jahr launchen, bekommen unsere Kunden alle relevanten Produkte für IDS Digital an die Hand“, sagt Daniel Aßmann, Geschäftsführer von Currax.

Alle Motorbetriebsdaten werden ohne bauliche Veränderung per WLAN direkt an eine Webanwendung gesendet. © Currax

Simotics Connect enthält alle erforderlichen Sensoren für die Erfassung von Daten zu Motorvibrationen oder der Temperatur, ein WLAN-Kommunikationsmodul sowie eine Batterie für den autarken Betrieb. Dieses verarbeitet und speichert die erfassten Betriebsdaten und schickt sie zur cloudbasierten Analyse in eine Webanwendung. Spezielle Algorithmen generieren daraus aussagekräftige Kennzahlen, die den Zustand der Motoren beschreiben. Daraus lassen sich konkrete Handlungsbedarfe ableiten. Bei Bedarf erzielen Anwender damit auch für Bestandsmotoren eine höhere Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und verbesserte Performance. as

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Sichere Datenübertragung

Datenübertragung mit Licht

Daten mit Licht über Lichtwellenleiter zu übertragen ist eine lange etablierte Technologie; aber es geht auch kabellos. Die Light-Fidelity- oder LiFi-Technologie hat das Potenzial, in den kommenden Jahren Marktanteile auch in der Industrie zu...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Security-Router

Industrielle Netzwerke einfach schützen

Die neuen Security-Router der Serie FL MGuard 1100 von Phoenix Contact bieten einen einfachen Schutz von industriellen Netzen vor IT-Angriffen. Die Geräte sind für den industriellen Einsatz optimiert und gleichzeitig komfortabel in der Handhabung.

mehr...