Software-Entwicklung

Acceed erweitert IIoT-Software-Service

Acceed will seine Aktivitäten im Bereich Kundenservice ausbauen. Das bisherige Angebot des Distributors für Hardware der Netzwerk-Kommunikation aus Düsseldorf soll auf projektspezifische Software-Entwicklung erweitert werden.

Geschäftsführer Dr. Werner Kunze verstärkt die Software-Entwicklung bei Acceed. © Acceed

Mit dem neuen Schwerpunkt der projektspezifischen Software-Entwicklung soll für den Kunden vor allem die Systemverfügbarkeit und Einsatzbereitschaft beschleunigt werden, ohne dabei kundenseitige Resourcen zu belasten. Für das Zusammenwirken einzelner Komponenten in intelligenten industriellen Netzen ist neben der Kompatibilität von Datenprotokollen und Schnittstellen die Auswahl und Konfiguration der Software von Bedeutung.

Vereinfacht gesagt entscheidet letztlich die Software darüber, wann und wie welche Daten zu welchen Aktionen führen. Anders formuliert: Die Intelligenz bei der interaktiven Kommunikation von Komponenten in der Welt der Industrie 4.0 entsteht durch intelligente Programmierung. Acceed als Distributor achte bereits bei Auswahl seiner angebotenen Hardware auf größtmöglichen gegenseitigen Nutzen und optimales Zusammenspiel hinsichtlich der erwarteten Funktionen, heißt es. Dabei müssen es durchaus nicht Komponenten eines einzelnen Herstellers sein, die am besten zur Lösung beitragen.

Aceed nutzt hier seinen Vorteil als Distributor unterschiedlicher Hersteller, um die auf dem jeweiligen Gebiet führenden Entwicklungen miteinander zu kombinieren. Unter diesem Gesichtspunkt stehen die Experten von Acceed auch beratend zur Seite und verstärken jetzt das Angebot der Software-Enwicklung und softwaregestützten Konfiguration von Systemen und Systemkomponenten. Im einfachsten Fall können sofort gerätespezifische Snippets für die Integration in bestehende Kommunikationsstrukturen bereitgestellt werden.

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Im industriellen Internet of Things (IIoT) steigt die Anzahl der vernetzten Geräte rasant. Oft werden Sensoren und andere Datenerfassungsgeräte, zum Beispiel Kameras, spontan auf das bestehende Netzwerk geschaltet. Das hat Vorteile bei der Weiterverarbeitung von Daten, birgt unter sicherheitstechnischen Gesichtspunkten aber auch Risiken. Je mehr Geräte mit dem Netzwerk verbunden sind, desto mehr Angriffspunkte bietet die IT-Infrastruktur. Hier können autonom agierende separate Kleinnetze das Risiko minimieren. Dabei kommunizieren I/O-Module miteinander, paarweise oder in größeren Gruppen, ohne dass Daten in das lokale Firmen- oder Produktionsnetz laufen oder gar ins Internet. Für die Konfiguration solcher I/O-Netze will Acceed seinen Kunden mit dem neuen Software-Service das passende Know-how bieten. as

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