Mehrdimensionales Messsystem

Apache schafft falsche Frachtdaten aus der Welt

Universal Express transportiert Güter aller Art – von Euro-Paletten bis hin zu großen Frachtgütern von fünf Metern Länge. Um die Beladung der LKW besser planen und die Kapazitäten der Fahrzeuge ausschöpfen zu können, setzt das Unternehmen auf das mehrdimensionale Messsystem Apache von AKL-tec, das Volumen und Dimensionen der zu transportierenden Sendung erfasst.

Mit Apache wird die Fracht direkt nach der Ankunft mehrdimensional vermessen. (Bild: AKL-tec)

Universal Express, ein Firmenmitglied von Ziegler, ansässig in Aalst, Antwerpen, Zeebrugge und am Flughafen Brüssel hat die perfekten Standorte für Im- und Exporttransporte, denn 60 Prozent der europäischen Kaufkraft liegen im Umkreis von 500 Kilometern. Zusätzlich stellen die direkten Verbindungen zu Autobahnen, dem Luft- und Seeweg einen weiteren geografischen Vorteil dar. So erreicht die Spedition jede Region Europas innerhalb von 24 oder 48 Stunden und kommt ihrem Angebot an Teil- oder Vollbeladung sowie auch Expresslieferungen und Frachtchartern nach. Auch wenn die Luft- und Seefracht einen festen Bestandteil der Transportlösungen abbildet, liegt das Kerngeschäft der Spedition dennoch auf dem Straßentransport. Für diesen werden je nach Transportgut spezielle Fahrzeuge eingesetzt, die für hängende Textilien, internationale Umzüge oder den Transport von Messe- und Ausstellungsequipment geeignet sind. Parallel zu dieser Kompetenz stellt die Logistik ein weiteres Standbein der familiengeführten Ziegler-Firmengruppe dar.

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Falsche Daten sorgten für Ärger

Seit der Gründung 1956 gehört Universal Express zu einem der führenden Transportunternehmen in Belgien, wobei die Niederlassung in Aalst den Knotenpunkt nach Frankreich bildet. Hierhin gehen täglich etwa 55 Fahrten mit Gütern aller Art – von Euro-Paletten bis hin zu großen Frachtgütern von fünf Metern Länge. Jede Ware zeichnet sich durch andere Eigenschaften aus, weshalb die Maßangaben von den Versendern zwar übermittelt werden, jedoch in der Praxis nicht immer ganz korrekt sind. Werden anhand der übermittelten Daten Beladungen und Routen geplant, hat das bei falschen Werten erhebliche zeitliche und monetäre Folgen.

Jean-Pierre Caignau ist Geschäftsführer von Universal Express. (Bild: AKL-tec)

Um diese Nachteile aus der Welt zu schaffen, suchte Jean-Pierre Caignau, Head of Roadfreight and Logistics activities bei Universal Express, ein System, das exakte Daten liefert und nach denen auch abgerechnet werden darf. Die Wahl fiel auf das mehrdimensionale Messsystem Apache von AKL-tec.

Dank ihrer einfachen Handhabung stellt die automatische Paletten-Charakteristik-Erfassung Apache für die Mitarbeiter eine enorme Erleichterung dar. Der 5,3 Meter lange Apache wird unter der Decke befestigt, so dass der Staplerfahrer das Versandgut unmittelbar nach der Ankunft unter dem mehrdimensionalen Messsystem platziert. Der Lagerist muss lediglich darauf achten, dass sich der Etikettierstreifen auf der linken Seite der Ware befindet. Nachdem der Mitarbeiter die Fracht abgestellt hat, erfasst ein in einem Turm angeordnetes automatisches Barcode-Lesesystem die Daten des Etiketts.

Sobald das Flurförderzeug den Messbereich verlassen hat, wird die Dimensionserfassung automatisch gestartet. Diese erfolgt durch zwei Lasermessköpfe, die die Ware dreidimensional abtasten. Dabei beeinflussen glänzende oder schwarze Oberflächen, wie sie bei Verpackungen regelmäßig vorkommen, die Messungen nicht. Sowohl die Abmessungen als auch das Volumen werden bei diesem Arbeitsschritt exakt erfasst. Das Apache-System ist baumustergeprüft und zertifiziert und somit für die Verwendung im rechtlich relevanten Geschäftsverkehr (für Abrechnungszwecke) zugelassen. Zusätzlich werden von jedem zu vermessenden Objekt Fotos erstellt und samt der ermittelten Daten vom Lagerhaus automatisch an das Versandhaus übermittelt. Dank des digitalisierten Ablaufs können diese Kennzahlen zusätzlich den Partnern von Universal Express in Frankreich, Spanien und weiteren Ländern mitgeteilt werden. Ganzheitlich betrachtet verläuft der gesamte Prozess von der Anlieferung der Ware über die Planung, Beladung und Abfahrt unter Einsatz des Messsystems deutlich schneller und präziser als zuvor.

Bessere Qualität und Rentabilität

„Der Einsatz von Apache bietet uns entscheidende Vorteile, denn wir kennen das Volumen und die Dimensionen der zu transportierenden Sendung jetzt zu hundert Prozent. Folglich gibt es auch keine Ausreden mehr, die seitens unserer Kunden einen geringeren Abrechnungspreis rechtfertigen. Auf Basis der Daten können wir die Beladung der LKW besser planen und so die Kapazitäten der einzelnen Fahrzeuge vollständig ausschöpfen. Daraus resultiert nicht nur ein umweltschonender Transport; vielmehr erhalten unsere Kunden ihre Lieferung schneller, weil keine Ware mehr spontan umgeladen werden muss. Last but not least können wir außerdem die Qualität und Rentabilität unseres Geschäfts steigern“, erklärt Jean-Pierre Caignau und lobt zusätzlich den Service von AKL-tec. Die beiden Unternehmen stehen in einem regelmäßigen Kontakt und im Falle einer technischen Herausforderung ist ein Mitarbeiter von AKL-tec innerhalb von 24 Stunden zur Lösung des Problems vor Ort. as

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