Schüler beim Schunk-Roboter-Wettkampf

Wer kann am besten ein- und ausparken?

Bei der diesjährigen Schunk Robot Competition, die anlässlich der sechsten European Robotics Week stattfand, konstruierten Schüler mit Hilfe der Schunk-Experten wieder eigene Roboter, die am Ende eine Challenge zu bewältigen hatten.

Kreativität und technisches Geschick waren bei der Robot Competition gefragt. (Bild: Schunk)

Dabei hatte es der Parcours, der von Schunk-Auszubildenden entwickelt und am Ende des dreitägigen Wettbewerbs zu absolvieren war, in sich: Die von den Teams konstruierten Roboter mussten autonom aus- und einparken, sich bis auf wenige Zentimeter an Hindernisse annähern, Teile greifen und einer Bodenmarkierung bis ins Ziel folgen. Unterstützt wurden die Schülerteams der Jahrgangsstufe 10 des Hölderlin-Gymnasiums aus Lauffen von mehreren Auszubildenden sowie von Stefan Mühleck und Martin Aichert, Ausbilder für Automatisierungstechnik und Mechatronik bei Schunk.

Die zwölf Jungen und zwei Mädchen stellten sich den einzelnen Aufgaben, entwickelten und optimierten Ideen für die Konstruktion der Roboter und programmierten die einzelnen Abläufe. Vom zweirädrigen Balance-Roller über drei- und vierrädrige Varianten bis zum kettengetriebenen Robot-Car war in der Entwicklungsphase alles zu sehen – manches davon wurde schnell wieder verworfen, anderes Schritt für Schritt optimiert und mithilfe der Software zum Leben erweckt.

Insgesamt vier Teilaufgaben mussten die selbst konstruierten Roboter im Finale lösen, unter anderem einer Bodenmarkierung bis ins Ziel folgen. (Bild: Schunk)

„Wie ein Training unter Echtbedingungen“

Auch wenn es in der abschließenden Challenge nicht gelang, alle Aufgaben vollständig zu lösen, waren der kaufmännische Geschäftsführer/CFO, Bernhard Frisch, und der Abteilungsleiter für den technischen Vertrieb mechatronischer Greifsysteme, Mike Mayer, von den Ergebnissen und dem Engagement der Jugendlichen begeistert. Beide würdigten bei der Preisverleihung die Kreativität und das Durchhaltevermögen des Mechatronik-Nachwuchses und schlugen die Brücke zum beruflichen Alltag: „Es kommt eben nicht nur auf die Brillanz der Programmierung an, sondern im Ernstfall entscheiden oft auch Kleinigkeiten, wie die Dokumentation oder ein Plan B, falls etwas klemmt“, unterstrich Bernhard Frisch. Insofern sei die Robot Competition ein Training unter Echtbedingungen gewesen.

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Die Schunk Robot Competition war Teil der sechsten European Robotics Week, einer Initiative des European Robotics Forums. An der Aktion beteiligen sich viele Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen aus ganz Europa. Das Ziel: Schüler, Studenten und Berufseinsteiger, aber auch Lehrer und Professoren sollten für die Potenziale der Robotik begeistert werden und erkennen, welche Möglichkeiten Roboter beim forschenden, selbst motivierten Lernen bieten. Über 700 Veranstaltungen wurden im Rahmen der Aktionswoche europaweit angeboten. as

Schülerteams der Jahrgangsstufe 10 des Hölderlin-Gymnasiums aus Lauffen nahmen an dem Wettbewerb teil.
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