Vakuumtechnik

Leicht greifen, leichter konfigurieren

Welches Potenzial die Vakuumtechnik für Leichtbauroboter bietet, zeigt Schmalz. Ein Highlight ist das neue Greifsystem SLG für individuelle Handlingaufgaben in sich dynamisch wandelnden Fertigungsumgebungen. Intelligent wird es auch mit dem kollaborativen Seilbalancer SRBC.

Die Konfiguration des SLG erfolgt online, intuitiv und ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. © Schmalz

Die Digitalisierung und Vernetzung bringen eine hohe Dynamik in die Prozessautomation. Leichtbauroboter und Cobots erlernen schnell neue Aufgaben und sind flexibel einsetzbar. Um diesen Prozess nicht auszubremsen, müssen passende Greifer ebenso schnell verfügbar sein. Schmalz geht mit seinem neuen Leichtbaugreifer SLG in mehrfacher Sicht neue Wege. So hat der Vakuum-Experte in Zusammenarbeit mit Trinckle 3D eine digitale Plattform entwickelt, über die Anwender den für ihre Anforderung passenden Greifer erstellen können – ohne Expertenkenntnisse. Neben der webbasierten Konfiguration setzt Schmalz auf additive Fertigungsverfahren. So sind in kurzer Zeit besonders leichte, entsprechend ISO TS 15066 sichere und robuste Greifer verfügbar, die individuell auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten sind.

Mit dem Engineering-Tool wird dem Anwender die Greifer-Konfiguration erleichtert. Nach der Angabe des zu greifenden Werkstücks generiert das Programm den Greifer. Saugeranzahl, -durchmesser und -typen können aus dem Vorzugsprogramm Schmalz Select ausgewählt werden. Ebenso bestimmt der Nutzer die Position und Winkel der Saugstellen und wählt den passenden Flanscheinsatz. Zudem ist der Leichtbaugreifer SLG mit verschiedenen Vakuum-Komponenten wie der Cobotpump ECBPi kombinierbar.

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Der Vakuum-Experte zeigt auf der Messe zahlreiche Anwendungen an Leichtbaurobotern und Cobots unterschiedlicher Hersteller. Zu sehen sind unter anderem der Flächengreifer FXCB, die kompakte CobotPump ECBPM sowie ihr smarter großer Bruder ECBPi.

Die Dynamik in der Automation macht sich auch bei manuellen Hebeaufgaben bemerkbar. Produkte werden individueller und Prozesse komplexer. Wie Unternehmen diese Herausforderungen meistern können, ist ein weiteres Thema auf dem Schmalz-Messestand. So hält mit dem kollaborativen Seilbalancer SRBC die Digitalisierung Einzug in die manuelle Handhabung: Ausgestattet mit zusätzlichen Sensoren und Motoren interagiert er mit dem Anwender. So erkennt und unterstützt der Seilbalancer den Richtungswunsch und hält vorgegebene Grenzen beim Schwenken ein. Das beugt Fehlern vor und erhöht die Sicherheit im Prozess. as

Halle 3, Stand 3101

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