Trockene Farbnebel- Abscheidung von Dürr verringert Umweltbelastung

Mehr Zug im Umweltschutz

Bei der Lackierung von Aluminiumbauteilen für den Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen setzt der japanische Bahnbetreiber JR Tokai zukünftig auf den EcoDryScrubber von Dürr.

Bei der Lackierung der Aluminiumverkleidungen für den Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen wird der Lacknebel mit dem EcoDryScrubber von Dürr abgeschieden. (Foto: Dürr)

Mit dem EcoDryScrubber bietet Dürr eine umweltschonende und zuverlässige Lösung, wenn es um die Trockenabscheidung von Lacknebel geht. Seit Einführung des EcoDryScrubbers hat Dürr als führender Lackieranlagenhersteller 80 Prozent seiner Anlagen mit der innovativen Trockenabscheidung ausgestattet.

Pünktlich und schnell, alle Metropolen Japans erreichen – dafür steht der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen. Für viele Menschen in Japan bewährt er sich damit Tag für Tag als verlässliches Verkehrsmittel. Eine wichtige Komponente seiner jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Gesamtkonzeptes und seiner Einzelteile. JR Tokai hat sich deshalb dafür entschieden, in Kürze auf strömungsoptimierte Aluminiumverkleidungen zu setzen, die in einer speziellen Lackierkabine ihre Beschichtung erhalten. Die Trockenabscheidung des überschüssigen Lacknebels in der Lackierkabine erfolgt hierbei mit dem EcoDryScrubber von Dürr, der seit seiner Markteinführung vor sechs Jahren vor allem in der Automobilindustrie auf eine große Nachfrage trifft. Der Grund: Kalksteinmehl fungiert als natürliches Bindemittel und macht den Einsatz von Wasser und Koagulierungschemikalien sowie die Entsorgung von Lackschlamm überflüssig. Die trockene Abscheidung von Farbnebel verringert nicht nur die Abluftbelastung deutlich, das System ist zudem wartungsarm, einfach bedienbar, nahezu klimaunabhängig und kann für alle Lackarten eingesetzt werden.

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Auch der Umwelt ist damit geholfen: Das mit Lack gesättigte Kalksteinmehl kann in anderen Bereichen wie beispielsweise der Zementindustrie weiterverwertet werden. „Wir freuen uns, mit diesem Projekt eine neue Branche bedienen zu können – und das in einem technologisch anspruchsvollen Markt wie Japan“, so Hirokazu Okahana, Managing Director von Dürr Japan. bw

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